Online-Anmeldung ab Samstag, 24. Februar 2018, ab 8.00 Uhr

Liebe Lauffreunde,

unser nächster Lauf findet am 22. April 2018 statt. Leider sind wir dieses Jahr gleichzeitig zum Heidelberger Halbmarathon.Wir mussten aufgrund verschiedener Rahmenbedingungen und anderer Terminkollisionen diesen Termin wählen. Uns ist das Problem bewusst und es tut uns leid, dass nun einige Läufer der Region sich zwischen den beiden Veranstaltungen entscheiden müssen.

Euer Orga-Team

Finisher-T-Shirts - Vorbestellung bis 18. März 2018

Finisher-Shirt 2018

Lauftreffs in Schwetzingen und Umgebung

Nicht nur wer sich für den Spargellauf vorbereiten möchte, ist bei den Lauftreffs in Schwetzingen und Umgebung willkommen:

Lauftreffs

Helfer gesucht - wer hat Lust und Zeit?

Liebe Sportsfreunde,

wie jedes Jahr suchen wir wieder engagierte freiwillige Helfer. Falls ihr uns bei der Organisation und Durchführung des Schwetzinger Spargellaufs 2018 unterstützen möchtet, schreibt uns einfach eine E-Mail, wir melden uns dann bei euch.

Als Dankeschön erhaltet ihr das offizielle Helfershirt und leckere Helferverpflegung direkt vor Ort.

Die Powerfrau im Hintergrund: Margareta Liebert ist bei der Spargellauf-Organisation unersetzlich

Margareta Liebert

Als vor zehn Jahren der Designer Klaus-Peter Deimann in seinem kreativen Kopf die Idee eines Spargellaufes entwarf, war ihm schnell klar, dass er fachkundige Mithelfer brauchte. Recht bald nach den ersten Vorbesprechungen kam Margareta Liebert ins Team. Die Marathonläuferin hat jahrelange Wettkampf-Erfahrung. Als Seniorensportlerin ist sie schon an vielen Starts gestanden – und auf dem Treppchen gelandet. Sie bringt vor allem auch ihr unermüdliches Engagement in die Organisationsmannschaft ein. Die Stunden, die die 73jährige Pensionärin pro Woche für den Spargellauf arbeitet, sind nicht zu zählen. Das ist Ehrenamt pur. „Ohne Margareta gäbe es den Spargellauf in der Form nicht“, schätzt Deimann die Arbeit seiner Mitstreiterin.

Margareta Liebert erledigt vieles im Hintergrund, was notwendig ist, aber dann von den Teilnehmern gar nicht wahrgenommen wird. „Wahnsinn, an was man alles denken muss“, staunte Markus Feil, seit einem Jahr im Orga-Team, über die lange To-Do-Liste.

Im November beginnt für die Plankstadterin die Spenden-Akquise. Sie besucht mögliche Sponsoren, bringt freundlich den Spargellauf in Erinnerung und gewinnt dabei viele Fans dieser Veranstaltung, falls sie nicht sowieso schon „Stammkunden“ sind. Durch die großzügigen Spenden der Schwetzinger Geschäfte, Betriebe, Praxen und Kanzleien steht der Lauf finanziell auf stabilen Beinen. Nicht nur Geldspenden sammelt Liebert ein, sondern auch die Sachpreise für Siegerehrung und Tombola. In den Wochen vor dem Lauf stapeln sich die Geschenke dann in ihrem Keller.

Bis vorletztes Jahr hatte die Sportlerin, die auch den Lauftreff „Hasenpfad“ ins Leben rief, außerdem ab Januar Laufanfänger für den Fünf-Kilometer-Wettkampf fit gemacht. Ihre Kurse mit der Devise „freudbetontes Laufen“ sind legendär: Die Teilnehmer schwärmen noch Jahre später von der netten Atmosphäre und viele sind dem Laufsport treu geblieben.

Als ehemalige Büroleiterin ist sie fit in Betriebswirtschaft und Buchhaltung. So hat sie nicht nur die Kasse im Griff, sondern liefert auch alle denkbaren Daten und Statistiken, die dann für Entscheidungen im Team ausschlaggebend sind. Nach dem Lauf erledigt sie die komplette Abrechnung. Dann hat die Powerfrau ein halbes Jahr Ruhe – bis wieder die Vorbereitungen für den nächsten Lauf beginnen.

Birgit Schillinger

Wie sich die Zeiten ändern: Spargelläufe damals und heute

Staffelläufe – das waren „früher“ die Highlights des Schwetzinger Spargelfestes Anfang Juni. Wer hätte gedacht, dass schon 1927 die ersten Staffelläufe ausgetragen wurden! Damals wurden 20x100m für Erwachsene und 10x100m für Jugendliche ausgeschrieben. (Kaum ein Verein hätte heute genug Sprinter für eine solche Disziplin.) Die Stadt Schwetzingen stiftete damals ein Silberschild als Wanderpokal. Es duellierten sich in den ersten Jahren vor allem der TV Schwetzingen mit SV Schwetzingen. Doch auch die DJK und die „Oberrealschule“ mischten beim Kampf um den Pokal mit.

In den ersten beiden Jahren wurden die Staffelläufe auf den Straßen vor dem Schloss ausgetragen: Da ging es durch die Planken, Dreikönigstraße, Mannheimer Straße und Bismarckstraße. „Wegen des immer stärker werdenden Verkehrs und wegen der manche Gefahrenmomente in sich bergenden asphaltierten und gepflasterten Straßen“ (so die damalige Zeitung) wurde 1930 beschlossen, die Staffelläufe in den Schlossgarten zu verlegen. Start und Ziel war die Hirschgruppe, die Strecke verlief an den Laubengängen und Zirkelsälen vorbei. Hunderte Zuschauer säumten die Runde.

Die Hauptstaffel wurde dann auf 10x100m reduziert. Die Qualität blieb hoch: 1937 gewann der SV Schwetzingen beispielsweise mit einer Gesamtzeit, die für jeden Einzelläufer 11,9 Sekunden auf 100m bedeuteten.

Für erwachsene Langstreckenläufer gab es Startgelegenheiten über 5000m beziehungsweise für Jugendliche 2000m. Der Ansturm bei den Jugendlichen war beispielsweise 1937 so groß, dass man zwei Starts einrichten musste. Bei den Erwachsenen stellte die Zeitung fest: 5000 Meter für Aktive bestreiten nur „auserlesene Könner“ (nämlich acht Starter). Als Nebenwettbewerb hatten sich 1937 übrigens zehn Jugendmannschaften im Tauziehen gemessen! Die Siegerehrung nahm beim Heimatabend in den Zirkelsälen der Bürgermeister vor.

spargellauf juni 1937
Spargellauf Juni 1937