Liebert nominiert für „Läuferin des Jahres“

Margareta Liebert

Margareta Liebert ist nominiert für die „Läuferin des Jahres“ des Laufmagazins „Laufen.de“. Das Internetmagazin suchte Läuferpersönlichkeiten, die sich besonders dadurch auszeichnen, dass sie andere Menschen zum Laufen motivieren. Und nun ist die 75jährige Plankstadterin unter den Top drei Nominierten in Deutschland.

Margareta Liebert hat nicht nur durch den Spargellauf, bei dem sich die Powerfrau unter anderem um Finanzen, Sponsoren und Meldungen kümmert, schon viele Menschen der Region zum Laufen gebracht. Auch ihre Laufkurse, in denen sie Anfängern die Freude am Laufen vermittelte, sind legendär – die begeisterten Teilnehmer sind dem Sport treu geblieben. Und so ist auch der montägliche Lauftreff am Hasenpfad in Plankstadt unter Margaretas Leitung seit nun zehn Jahren immer gut besucht.

Auf der Seite laufen.de findet ein Internet-Voting statt. Wer von den drei Vorgeschlagenen die meisten Stimmen erhalten hat, wird bei der Siegerehrung am 30. November in Siegen bekannt gegeben.

Hier geht es zum Voting für Margret.

Lauftreffs in Schwetzingen und Umgebung

Nicht nur wer sich für den Spargellauf vorbereiten möchte, ist bei den Lauftreffs in Schwetzingen und Umgebung willkommen:

Lauftreffs

Wie sich die Zeiten ändern: Spargelläufe damals und heute

Staffelläufe – das waren „früher“ die Highlights des Schwetzinger Spargelfestes Anfang Juni. Wer hätte gedacht, dass schon 1927 die ersten Staffelläufe ausgetragen wurden! Damals wurden 20x100m für Erwachsene und 10x100m für Jugendliche ausgeschrieben. (Kaum ein Verein hätte heute genug Sprinter für eine solche Disziplin.) Die Stadt Schwetzingen stiftete damals ein Silberschild als Wanderpokal. Es duellierten sich in den ersten Jahren vor allem der TV Schwetzingen mit SV Schwetzingen. Doch auch die DJK und die „Oberrealschule“ mischten beim Kampf um den Pokal mit.

In den ersten beiden Jahren wurden die Staffelläufe auf den Straßen vor dem Schloss ausgetragen: Da ging es durch die Planken, Dreikönigstraße, Mannheimer Straße und Bismarckstraße. „Wegen des immer stärker werdenden Verkehrs und wegen der manche Gefahrenmomente in sich bergenden asphaltierten und gepflasterten Straßen“ (so die damalige Zeitung) wurde 1930 beschlossen, die Staffelläufe in den Schlossgarten zu verlegen. Start und Ziel war die Hirschgruppe, die Strecke verlief an den Laubengängen und Zirkelsälen vorbei. Hunderte Zuschauer säumten die Runde.

Die Hauptstaffel wurde dann auf 10x100m reduziert. Die Qualität blieb hoch: 1937 gewann der SV Schwetzingen beispielsweise mit einer Gesamtzeit, die für jeden Einzelläufer 11,9 Sekunden auf 100m bedeuteten.

Für erwachsene Langstreckenläufer gab es Startgelegenheiten über 5000m beziehungsweise für Jugendliche 2000m. Der Ansturm bei den Jugendlichen war beispielsweise 1937 so groß, dass man zwei Starts einrichten musste. Bei den Erwachsenen stellte die Zeitung fest: 5000 Meter für Aktive bestreiten nur „auserlesene Könner“ (nämlich acht Starter). Als Nebenwettbewerb hatten sich 1937 übrigens zehn Jugendmannschaften im Tauziehen gemessen! Die Siegerehrung nahm beim Heimatabend in den Zirkelsälen der Bürgermeister vor.

spargellauf juni 1937
Spargellauf Juni 1937